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Das häufigste Wild des hinteren Talteiles ist die
Gemse. Erst seit wenigen Jahrzenten kommt auch wieder
das Reh in schwachem Bestand vor. Häufig und
auffällig ist das Murmeltier.
In den Zwanzigerjahren dieses Jahrhunderts setzte man im
Lauterbrunnental wieder Steinwild aus. Mit etwas
Glück kann man die beträchtlichen Kolonien an
den Felswänden beobachten.
Im Naturschutzgebiet leben ausserdem auch Schneehase, Fuchs
und Marder. Typische Alpentiere finden wir unter den Vögeln:
Schneehuhn, Alpendohle, Kolkrabe und Steinschmätzer,
um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Auf alle Fälle lohnt es sich, den Feldstecher zur
Hand zu haben, nicht zuletzt auch, um den Steinadler
damit zu beobachten. Der Steinadler ist ein im Alpenraum
zerstreut brütender Jahresvogel. Sein Bestand in der
Schweiz wird auf 100 bis 150 Paare geschätzt. Er lebt
im Hochgebirge an Hängen und Wänden, vorzugsweise
über der Waldgrenze und kommt im Winter gelegentlich
auch bis ins Tal.
Der Adler ist meist im Segel oder Gleitflug zu beobachten.
Der Nahrungserwerb hingegen erfolgt dicht über dem
Boden unter Ausnutzung von Überraschungsmöglichkeiten.
Seine Nahrung besteht vor allem aus Säugetieren und
Vögeln; Grundlage bilden je nach Lebensraum und Angebot
hauptsächlich Murmeltiere, Hasen und Rauhfusshühner.
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