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Schon im vergangenen Jahrhundert faszinierte die prächtige
Landschaft des Lauterbrunnentals manchen Gebirgswanderer,
das typische Trogtal wird in vielen Schulbüchern als
Beispiel abgebildet.
Es waren vor allem die einzigartigen Wasserfälle,
die beeindruckten. So schrieb Goethe seinen bekannten "Gesang
der Geister über den Wasser" in Erinnerung an
den Staubbach, der zusammen mit dem Trümmelbach und
den Schmadrifällen zu den Wasserwundern des Tales gehörten.
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Nicht weniger eindrücklich sind die mächtigen
Gipfel im hinteren Teil, zwischen der Jungfrau und dem Tschingelhorn,
alle 3000 bis 4000 Meter hoch. Sie bilden mit den zahlreichen
Gletschern, Felsen, Geröllhalden und kurzgrasigen Weiden
eine faszinierende Gebirgslandschaft, deren Unberührtheit
zu erhalten sich der schweiz. Bund für Naturschutz
bereits 1947 zum Ziel gemacht hat.
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Mit dem Erlös des Schoggitalerverkaufes konnte ein
erstes grosses Gebiet, die Alp Untersteinberg, mit Sennhütten
und Ställen erworben werden. Die daran anschliessende
Alp Breitlauenen wurde 1954 mit einer weiteren Talersammlung
dazugekauft. 1960 schliesslich erliess der bernische Regierungsrat
eine Schutzverordnung für den Talhintergrund vom Tschingelpass
bis zum Mittagshorn, der Walliser Kantonsgrenze folgend.
Somit umfasst das Naturschutzgebiet nun etwas über
26 km2.
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